Architektur Wunder— Fliegender Fisch ins Meer springen
Die Architektur des National Maritime Museums ist an sich ein Kunstwerk, das eine enge und sorgfältige Wertschätzung verdient.
Das Designkonzept: "Fish of the Northern Darkness"
Das von der australischen Firma COX Architecture entworfene National Maritime Museum besteht aus vier langgestreckten, schlanken weißen Strukturen, die durch Gehwege und ein zentrales Atrium verbunden sind. Das Ensemble ähnelt einer Schule von vier Fischen, die auf die Wasseroberfläche springen – oder vielleicht einer Flotte von Schiffen, die am Ufer angedockt sind. Dieses "Fischspringen ins Meer"-Motiv symbolisiert die Erkundung und Verfolgung der maritimen Zivilisation durch eine landbasierte Kultur. Der nördliche Teil des Gebäudes kann sich dramatisch über das Meer unter; mit einem maximalen Überhang über 38 Meter bietet es den Besuchern einen einzigartigen Aussichtspunkt – das Gefühl, direkt über den Ozeanwellen zu schweben.
Die handwerkliche Handwerkskunst Hinter 55.000 "Fish Scales"
Das äußere Museum verfügt über ein Designmotiv "Fisch-Skala", bestehend aus 55.000 diamantförmigen, gebogenen Aluminiumplatten. Durch die ständig wechselnde Krümmung der Fassade sind keine zwei Aluminiumpaneele genau gleich; folglich hat das Projektteam jedem einzelnen "Skala" einen einzigartigen, individuell generierten Code zugewiesen, um eine präzise Installation zu gewährleisten. Von der Ferne betrachtet schimmern die überlappenden und kompliziert angeordneten Aluminiumplatten im Sonnenlicht, was die glühenden Schuppen des Schwimmfisches hervorruft.
Architekten Ingenuity: "Cutting-Edge Technology" in Aktion
Das Museum verfügt über 28 verschiedene energiesparende und umweltfreundliche Systeme und Technologien – einschließlich Wärmepumpen aus der Grundenergie, Solaranlagen, Energieüberwachungssysteme und intelligente Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen. Ein einzigartiges "universaler sphärischer Scharnierträger"-System verbindet die Ausstellungshallen mit dem Boden ähnlich wie ein menschliches Gelenk; im Falle eines Erdbebens wirkt der innere Gleitmechanismus zwischen Kugelschale und Kern als Stoßdämpfer, wodurch die Museumsstruktur ihren Boden "fest halten" kann. Diese Innovationen erhielten das National Marine Museum die Unterscheidung, als "Nationales Demonstrationsprojekt für Grünbau" anerkannt zu werden.
Museum Schätze: Ein Spatio-Temporal Korridor der Marine Civilization
Die Ausstellungen im National Marine Museum drehten sich um das zentrale Thema "The Ocean and Humanity". Sie werden in drei große Abschnitte organisiert – "Marine Humanities", "Marine Nature" und "Marine Ecology" – mit insgesamt sechs großen Ausstellungszonen und 15 einzelnen Galerien.
Das Zeitalter der Drachen: Herrscher der Mesozoischen Meere
In die Galerie "The Age of Dragons" treten die Besucher sofort von einem 11 Meter langen Ichthyosaur Fossilien gefangen – dem größten Exemplar seiner Art, die jemals in China entdeckt wurde. Ichthyosaurier waren nicht Dinosaurier, sondern Meeres Reptilien, die vollständig an das Leben im Ozean angepasst sind, und besaßen eine schlanke Physik, die bemerkenswert ähnlich ist wie die von modernen Delfinen. Die Galerie zeigt auch die fossilisierten Skeletts von Plesiosaurs und Mosasaurs; gemeinsam werden diese drei Gruppen als "Drei große Marine Reptilien der Mesozoic Era" gefeiert. Besonders hervorzuheben ist das Plesiosaur-Probe, das eine außergewöhnlich hohe Vollständigkeit – einschließlich eines 100% intakten Totenschädels – besitzt, was es zu einem äußerst seltenen und unschätzbaren Fund macht.
Der Ozean heute: Ein Epic of Azure Life
Die Galerie "The Ocean Today" beherbergt eine Sammlung von über 6.000 marinen biologischen Exemplaren. Von mikroskopischem Plankton bis hin zu kolossalen Meeressäugern reicht diese umfangreiche Sammlung ein umfassendes und lebendiges Bild der vielfältigen ökologischen Landschaft des Ozeans. Zu den charakteristischen Schätzen des Museums gehören:
- 9,4-Meter Walhai Art: Ein seltener und kolossaler Walhai-Probe – einer der größten seiner Art in China – lässt die Besucher von der Größe des Meereslebens awestruck.
- Giant Squid Modell: Eine lebendige Erholung dieser geheimnisvollen Tiefsee-Behemoth.
- Relict Gull Specimen: Eine Klasse I beschützte Vogelarten, die als lebendiges Zeugnis für die Umweltverbesserungen entlang der Küste der Tianjin Eco-City dienen.
Der alte Ozean: Ein Fossil Korridor, der Hunderte von Millionen von Jahren festlegt
Hier können die Besucher die herrliche evolutionäre Reise des Ozeans und des Lebens selbst verfolgen. Meeresfossilien aus der Guanling Biota – zusammen mit dem Longgong Wengronglu (eine Art von Schlitzhülle), einem "lebenden Fossilien", das die alten geologischen Schichten bezeugt – flüstern alle die Geheimnisse des Urmeeres. Die Display-Fälle verfügen auch über den Chaohu Ichthyosaur Fossilien – einer der primitivsten Ichthyosauren, die weltweit entdeckt wurden –, die für die Erforschung der Ursprünge von Meeres Reptilien große Bedeutung hat.
Chinesische Maritime Zivilisation: Die Millennium-Altsee Seidenstraße
- Tang Dynastie Dugout Canoe: Eines der "signaturen Schätze" des Museums, seine robuste Hülle trägt die tiefen Aufdrücke der Zeit und lädt die Besucher ein, sich die alten Voyagen derer vorzustellen, die einmal die Wellen in solchen Gefäßen mutierten.
- Rekonstruktionsmodell eines Song/Yuan Dynastie Fu Schiff: Ein altes Segelschiff, das die Herrlichkeit der "Maritime Silk Road" verkörpert.
- Die Zheng He Navigationskarte: Der älteste überlebende nautische Atlas der Welt, der Zeuge von Zheng Hes monumentalen Reiseen an die "westlichen Ozeane" war.
- Das Jiaolong Tauchmodell: Ein moderner chinesischer Tiefseetaucher, der einmal einen Weltrekord für den tiefsten Tauchgang (7,062 Meter) gesetzt hat, der von einem bemannten operativen Taucher seiner Klasse erreicht wurde.
Von dem bescheidenen Dugout Kanu bis zum High-Tech Jiaolong entfaltet sich hier ein Dialog, der tausend Jahre der maritimen Erkundungen überspannt, wirklich atemberaubend.
> Fotografie Tipps:
> - Beste "Check-in" Spots: Die Fenstersitze mit Blick auf das Meer im Maritime Café im zweiten Stock und die Lounge am Meer im ersten Stock.
> - "Instagramable" Winkel: Die 360° Kuppelprojektion im Starry Sky Theater und das 3D-Sturm-Simulationserlebnis im Marine Disaster Hall.
> - Beste Zeit, um das Äußere zu fotografieren: Früher morgens oder spät abends, wenn das Sonnenlicht die unverwechselbare "fliegende Fisch" Silhouette des Gebäudes unterstreicht. ---